ZW
16. Sep 2025
In Simbabwe ermöglichen Steyler Missionare Kindern den Schulbesuch – in einer Beilage in «Leben jetzt» (Oktober-Ausgabe 2025) ruft die Missionsprokur Schweiz zum Spenden auf.

Es ist für uns in Europa trotz Hangrutschen und Gletscherabbrüchen kaum zu glauben, was der Klimawandel in Ländern wie Simbabwe für gravierende Folgen hat: Lange Dürren und Hitzewellen führen immer wieder dazu, dass Ernten ausfallen und die Menschen unter Hunger leiden müssen. Die Lebenserwartung liegt halb so hoch wie bei uns – bei nur 40 Jahren! 60 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos und verzweifelt, weil sie keine Perspektive haben. Die Menschen können sich kaum Nahrung, medizinische Versorgung und Bildung leisten.
Auch in den Gebieten, in denen die Steyler Missionare (übrigens seit 1987) wirken, gibt es nur sehr wenige und schlecht ausgestattete Schulen. Mit dem vorliegenden Projekt wollen wir in neun verschiedenen Gemeinden insgesamt rund 40 Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch ermöglichen und damit dazu beitragen, dass ihr Leben zum Positiven verändert werden kann und sie sich dank ihrer Bildung aus der Armut befreien können.
«Bildung ist der grosse Motor der persönlichen Entwicklung», sagte einst Nelson Mandela. Tatsächlich hat das Projekt Hoffnungen und Zukunftsperspektiven vieler junger Menschen neu entfacht. So kann etwa die 17-jährige Heather in die Mittelschule gehen, obwohl ihre allein- erziehende und arbeitslose Mutter die Bildung ihrer vier Kinder nicht finanzieren könnte. Die Familie lebt in einer kleinen Einzimmerwohnung und lebt mehr schlecht als recht von Gemüseverkäufen. Heather möchte eine Ausbildung in Tourismus und Gastgewerbe machen.
Der Schweizer Missionssekretär, Pater Matthias Helms, ruft daher zum Spenden auf: «Mit Ihrer Spende geben Sie jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft und eröffnen ihnen die Chance, sich aus der Benachteiligung zu lösen und ihren eigenen Lebensweg zu finden.»
Spendenflyer zum Projekt (pdf-Dokument)