Die Anregung

Eine Hilfe für die Gestaltung von Predigt und Gottesdiensten

Liebe Leser und Leserinnen

da in Deutschland der Antisemitismus immer noch weit verbreitet ist (Anschläge der letzten Jahre auf jüdische Einrichtungen), ist es vielleicht nicht schlecht daran zu denken, dass die Juden im September wichtige Tage feiern.

Rosch ha-Schana

“Rosch ha-Schana” - so wird das jüdische Neujahrsfest genannt, das am 7./8. September diesen Jahres, eben zwei Tage lang, gefeiert wird. Dieses Fest soll daran erinnern, dass Gott irgendwann über alle Menschen richten wird. Am ersten Tag des Neujahrsfestes beginnen 10 Bußtage. Die Juden glauben, dass nun das Buch des Lebens vor dem Richterstuhl Gottes aufgeschlagen wird und darin alle Taten der Menschen verzeichnet sind. Am Neujahrstag wird das Urteil geschrieben und am zehnten Bußtag besiegelt. Die Gläubigen haben in den Bußtagen Zeit, für ungerechte Taten um Verzeihung zu bitten.

Jom Kippur

„Jom Kippur“ gilt als heiligster und feierlichster Tag des jüdischen Jahres und ist der Abschluss der Bußtage. An diesem Tag spricht Gott das Urteil über die Menschen und gleichzeitig wird das Buch des Lebens wieder geschlossen.

Der Schwerpunkt des Festes liegt auf Reue und Versöhnung. Essen, Trinken, Baden, Körperpflege, das Tragen von Leder (einschließlich Lederschuhen) und sexuelle Beziehungen sind an diesem Tag verboten. Das Fasten - der gänzliche Verzicht auf Essen und Trinken - beginnt kurz vor Sonnenuntergang und endet am folgenden Tag nach Einbruch der Nacht. An diesem Tag ruht das öffentliche Leben in Israel. Es läuft kein Fernsehprogramm und auch an den Flughäfen wird nicht gearbeitet. Es fahren auch keine Autos und Restaurants sind geschlossen. [nach: http://www.hoppsala.de/index.php?menueID=113&contentID=913]

Wo Kontakte zur Synagogengemeinde bestehen (und nicht nur dort!), wären Gesten der Solidarität sicher gern gesehen.

Karl Jansen SVD






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