Philippinen
Das Projekt, in dem Pater Heinz Kulüke SVD seit Beginn mitarbeitet, bietet Kindern die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Sie stammen aus Familien, die rund um die Millionenstadt Cebu-City unter unmenschlichen und ärmsten Bedingungen auf Müllhalden, in Umsiedlungsgebieten oder anderen Randgebieten wohnen.
«Freiwilliges Engagement hat einen Sinn. Wir werden nicht bezahlt, haben selbst unterschiedlichste Herausforderungen zu meistern. Aber was am meisten zählt, ist die Zukunft unserer Kinder»: Das sagt Elena Cruz, ehrenamtliche Mitarbeiterin. Die Nicht-Regierungs-Organisation JPIC-IDC (Justice, Peace & Integrity of Creation – Integrated Development Center, Inc.) wurde vor über zwanzig Jahren gegründet. Ihre Vision heisst «Fülle des Lebens in einer veränderten Gesellschaft».
Das Projekt «Schulbildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Slums und gefährdeten Familien» ermöglicht schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 18 Jahren aus marginalisierten Gemeinschaften im Grossraum von Cebu, Philippinen, den Schulbesuch vom Kindergarten bis zum Abschluss der 12. Klasse.
Das Projekt befasst sich mit dem kritischen Problem armutsbedingter Schulausfälle und bietet finanzielle Unterstützung für grundlegende Schulbedürfnisse (Materialien, Uniformen, Projektzuschüsse, Abschlussgebühren und akademische Anreize). Neben der finanziellen Unterstützung integriert es wichtige Mentoring- und Beratungsleistungen durch ein Netzwerk von «Community Education Volunteers» (CEVs) und «Community- based Learners' Aides» (CLAs), um den akademischen Erfolg und die ganzheitliche Entwicklung zu fördern.
Das Projekt stärkt zudem die Partnerschaft mit Schulen und lokalen Behörden, um ein stabiles Unterstützungsumfeld zu schaffen und Schulabbrüche zu verhindern. Das vorliegende Projekt setzt die Förderung der Schulbildung von 310 Kindern und Jugendlichen fort, die vor fünf Jahren begonnen hat und begleitet die Begünstigten bis zum Abschluss der 12. Klasse. Ausserdem werden weitere 140 Kinder und Jugendliche neu in das Bildungsprogramm aufgenommen. Durch die Förderung der frühen und kontinuierlichen Bildung möchte das Projekt die jungen Menschen stärken, ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern und letztlich den generationsübergreifenden Kreislauf der Armut in diesen Gemeinschaften durchbrechen, was zu einem langfristigen sozialen Wandel führt.
